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P-51 B/C Mustang™
Arma: 70067Maßstab 1:72, 1/72
EAN: 5902734373519
P-51B/C Mustang™, Plastikbausatz im Maßstab 1:72.
Das Set beinhaltet:
- Kunststoffteile von Arma Hobby
- Lackiermaske für Kabinendach und Räder
- Aufkleber mit vier Farboptionen
- P-51B-5-NA Mustang, 43-6315/AJ-A, „Ding Hao“, Pilot: Maj. James H. Howard MH, 356. Jagdgeschwader, 354. Jagdgruppe, Boxted, Großbritannien. April 1944 r.
- Mustang III, KH516/WC-F, Pilot: Kpt. Jerzy Mencel DFC, 309 Squadron Polish Air Forces, schoss Me-262 Düsenjäger ab, 9. April 1945.
- P-51C-10-NT Mustang, 43-25045/C3-W, „Snookie“, Pilot: Lt. Edward T. Pawlak, 382. Jagdgeschwader, 363. Jagdgruppe, Frankreich, Juli 1944 r.
Während der Luftoffensive gegen das Dritte Reich benötigte die US Army Air Forces (USAAF) einen zuverlässigen, kostengünstigen Langstreckenjäger zur Begleitung der Höhenbomber. Die ersten Versionen der P-51/P-51A Mustang, ausgestattet mit dem Allison-Motor, erwiesen sich als effektive Tiefflugjäger und Aufklärungsflugzeuge, doch das Fehlen einer zweiten Verdichterstufe verhinderte zufriedenstellende Leistungen oberhalb von 4.500 Metern. P-47-Jäger konnten diese Höhe nicht erreichen, und P-38 waren nicht in ausreichender Stückzahl verfügbar. Die Lösung dieses Problems bestand darin, den britischen Rolls-Royce Merlin 66-Motor (der in der Spitfire IX/XVI verwendet wurde) mit einem zweistufigen Verdichter, der bereits in den USA von Packard unter der Bezeichnung V-1650 in Lizenz gefertigt wurde, in die P-51A einzubauen. Die daraus resultierende Version, die P-51B Mustang, konnte von England nach Berlin fliegen und löste das Problem der Begleitung von Bombenangriffen bei Tageslicht über Deutschland. Die Serienproduktion der neuen Mustang-Version erfolgte in nordamerikanischen Werken in Kalifornien (Bezeichnung: P-51B-NA) und Texas (Bezeichnung: P-51C-NT). Die Serienflugzeuge unterschieden sich in kleineren Details, die im Laufe der Konstruktionsentwicklung eingeführt wurden, wie beispielsweise einem zusätzlichen Treibstofftank hinter dem Cockpit und einer Stabilisierungsflosse hinter dem Seitenleitwerk. Über 200 Maschinen wurden zur Fotoaufklärungsversion F-6C umgerüstet, indem Kameras im Rumpf hinter dem Cockpit installiert wurden. Insgesamt wurden 3.738 Flugzeuge der Versionen B und C produziert. Bis zu 900 davon wurden unter der Bezeichnung Mustang Mk III an die RAF, die polnische Luftwaffe, die RAAF, die RCAF und die Freien Französischen Streitkräfte ausgeliefert. Zu den britischen Modifikationen gehörten eine verbesserte Cockpitverkleidung, die sogenannte Malcolm-Haube (die auch bei der amerikanischen P-51A und B/C eingeführt wurde), Blendschutzblenden hinter den Auspuffrohren und Vorflügel über den Staubfilteröffnungen. Die P-51B/C-Jäger waren mit vier 12,7-mm-Maschinengewehren in den Tragflächen bewaffnet. Unterflügelhalterungen trugen 250- und 500-Pfund-Bomben sowie 75-Gallonen-Aluminium- und 108-Gallonen-Papiertanks. Die P-51B/C Mustangs wurden Ende 1943 im europäischen Kriegsschauplatz in Dienst gestellt. Sie spielten eine Schlüsselrolle bei der Zerschlagung der deutschen Luftwaffe im Jahr 1944. Sie kamen auch im Mittelmeerraum und im burmesisch-chinesischen Kriegsschauplatz zum Einsatz. Neben Eskortaufgaben übernahmen die Mustangs Aufgaben zur Bodenunterstützung und zur Abwehr von V-1-Raketen. Ab Mitte 1944 wurden sie schrittweise durch Flugzeuge der neuen Version P-51D/K ersetzt.
